Thermobonrollen ohne Bisphenol

Seit einer von Greenpeace in Auftrag gegebenen Studie, sind auch Kassenrollen aus Thermopapier im Verdacht nicht ganz ungefährlich zu sein. Normalerweise enthalten solche Rollen einen Anteil von Bisphenol A von 2%. Bisphenol A wird für die Kunststoffproduktion eingesetzt und ist eigentlich recht gut erforscht. Daher weiß man, dass es bei der Aufnahme in den Organismus wie Östrogen wirkt. Östrogen ist ein weibliches Hormon. Ferner hat man festgestellt, dass Bisphenol A auch durch die Haut aufgenommen werden kann, daher besteht eben auch die Möglichkeit durch Anfassen der Thermorollen diesen Stoff aufzunehmen.

Als Alternative zu den Bisphenol A haltigen Thermorollen wird im Handel auch Bisphenol A freies Papier angeboten. Das Probelm dabei: Statt Bisphenol A enthalten Sie dann die Stoffe Bisphenol S oder Bisphenol C, beides Stoffe die weit weniger erforscht sind. Die Gefahren die davon ausgehen sind daher deutlich schlechter absehbar.

Zum Glück gibt es auch komplett Bisphenol freies Thermopapier, was jetzt immer mehr angeboten wird.